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Prävention

Steuerfreibetrag für betriebliche Gesundheitsförderung

Arbeitgeber haben seit 2008 die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern etwas Gutes zu tun: zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung bleiben bis zu 500 € pro Jahr und Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 3 Nr. 34 EStG; § 52 Abs. 4c EStG).
Der Steuerfreibetrag gilt jedoch nur dann, wenn die Arbeitgeberleistungen „zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn“ erbracht werden. Andernfalls sind sie nicht steuerfrei.
Mit dem Steuerfreibetrag sollen Arbeitgeber dabei unterstützt werden, betriebsinterne Maßnahmen der Gesundheitsförderung durchzuführen. Steuerbegünstigt sind gesundheitsfördernde Maßnahmen auf der Grundlage der gesundheitsfachlichen Bewertungen der Krankenkassen, die in § 20 SGB V geregelt sind:

1 Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes (Primärprävention):

  • Bewegungsgewohnheiten (z.B. Reduzierung von Bewegungsmangel)
  • Ernährung (z.B. Vermeidung und Reduktion von Übergewicht)
  • Stressbewältigung und Entspannung (z.B. Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsvermeidung)
  • Suchtmittelkonsum (z.B. Förderung des Nichtrauchens)

2 Betriebliche Gesundheitsförderung:

  • Arbeitsbedingte körperliche Belastungen
  • Gesundheitsgerechte betriebliche Gemeinschaftsverpflegung
  • Psychosoziale Belastung, Stress
  • Suchtmittelkonsum am Arbeitsplatz

Wichtiger Hinweis: Die Bezuschussung bzw. Übernahme von Mitgliedsbeiträgen an Sportvereine und Fitnessstudios ist leider nicht steuerbefreit.
Wenn der Arbeitgeber mehr als 500 € pro Mitarbeiter und Jahr aufwendet, gilt auch weiterhin: Aufwendungen zur Gesundheitsförderung, die im überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers liegen, bleiben steuerfrei.